Die Aufnahmebohrung im Gehäuse wird
vorzugsweise mit der Toleranz H7 ausgelegt. Der Innendurchmesser der Büchse weist nach
dem Einpressen in diese Bohrung bei der Standardausführung in der Regel die Toleranz H9
auf. Werden andere Toleranzen gewünscht, bitten wir um Anfrage.
Gerollte Büchsen können im nicht eingebauten Zustand an der Stossfuge leicht auffedern,
was aber keinen Einfluss auf die Masse und auf den Festsitz im eingebauten Zustand hat.
Die Büchsen haben, wie gedrehte, ein Presssitzaufmass.
Beim Einpressen der Büchse schliesst sich die
Fuge und die Stossfugenflächen sitzen fest und formschlüssig aufeinander, so dass das
Presssitzaufmass wirken kann. Die Büchse passt sich dem Gehäuse an und erhält dadurch
ihre endgültige Form.
Zur leichteren Montage der Büchse sollte das Gehäuse eine Fase zwischen 15? und 45?
(Flanschbüchsen 45?) haben. Bei Flanschbüchsen ist auch zu beachten, dass die Anfasung
im Gehäuse auf den Radius zwischen Büchsenschaft und Flansch abgestimmt ist. Der Radius
R entspricht der Büchsenwanddicke, min. 2 mm.